VBL Aktuell: Friedrichshafen nicht zu stoppen

Der VfB Friedrichshafen ist in der Volleyball Bundesliga einfach nicht zu stoppen und hat am Samstag gegen den TSV Herrsching bereits den siebten Sieg im siebten Spiel eingefahren. Währenddessen haben sich die United Volleys Rhein-Main vorbei an Berlin auf Platz zwei geschoben und Rottenburg das Duell der Kellerkinder gewonnen. Bei den Frauen tankte Stuttgart dagegen ordentlich Selbstvertrauen für das anstehende Pokal-Halbfinale.

2017-10-30



Mit viel Ruhe zum nächsten Sieg

Im Moment muss man sich schon die Frage stellen, wer diesen VfB Friedrichshafen aufhalten soll. Gegen den TSV Herrsching blieb der Vize-Meister zum fünften Mal in dieser Saison ohne Satzverlust und sammelte die Punkte 19 bis 21 ein, die für ein komfortables Polster von ganzen sieben Zählern (bei einem Spiel mehr) auf die United Volleys sorgen. „Wir haben in Satz eins und drei zurückgelegen und sind trotzdem ruhig geblieben. Da mache ich meiner Mannschaft ein Kompliment. Wir haben darauf gewartet, dass Herrsching Fehler macht und dann unsere Chancen genutzt“, analysiert Häfler-Coach Vital Heynen im Anschluss.

United Volleys erster Verfolger

Mit nunmehr drei Siegen in Folge sind die United Volleys Rhein-Main zumindest in Lauerstellung und lösten ihre Aufgabe gegen die bis dahin zu Hause ungeschlagenen Lüneburger nach kleinen Startschwierigkeiten letztendlich souverän: „Das war wirklich superschwer heute, wir müssen sehr zufrieden sein, dass wir das noch umgebogen haben“, sagte Cheftrainer Michael Warm nach der Partie. Einen wichtigen Sieg gab es im Abstiegsduell auch für den TV Rottenburg, der gegen Solingen den ersten 3- Punkte Erfolg der Saison feierte.

Ergebnisse der Männer

Herrsching vs. Friedrichshafen 0:3 (22:25, 19:25, 21:25)
Rottenburg vs. Solingen 3:1 (25:18, 19:25, 25:23, 25:23)
Lüneburg vs. United Volleys 1:3 (25:19, 22:25, 19:25, 20:25)
Düren vs. Bühl 3:2 (19:25, 25:22, 22:25, 25:18, 15:13)


Stuttgart tankt Selbstvertrauen

Das interessanteste Liga-Duell der Frauen stand am Wochenende in Wiesbaden auf dem Plan, wo es für die Hessinnen gegen den Allianz MTV Stuttgart ging. Kein normales Spiel, denn das Aufeinandertreffen war gleichzeitig die Generalprobe für das DVV-Pokal-Halbfinale am 20. Dezember (19:00 Uhr), das wiederum in Stuttgart stattfindet.  Die Vorfreude in Wiesbaden darauf dürfte allerdings stark gesunken sein, denn in der eigenen Halle hatte man – trotz einem Satzgewinn – nicht den Hauch einer Chance und wurde förmlich überrannt: „Das war ein sehr überzeugender Auftritt meiner Mannschaft“, lobte Giannis Athanasopoulos sein Team.

Suhler Lebenszeichen hält nicht lange

Kurzen Grund zum Jubeln gab es am Wochenende für die Suhlerinnen. Diese konnten gegen die Talente des VCO Berlin den ersten Sieg der Saison einfahren und hätten einen Tag später gegen Potsdam einen großen Sprung in der Tabelle machen können. Doch daraus wurde nichts. Vielmehr zementierte die bereits sechste Saisonniederlage den vorletzten Tabellenplatz und macht wenig Hoffnung auf Besserung.

Ergebnisse der Frauen

Erfurt vs. Aachen 0:3 (15:25, 10:25, 21:25)
Wiesbaden vs. Stuttgart 1:3 (9:25, 15:25, 25:19, 17:25)
Suhl vs. VCO Berlin 3:1 (25:14, 23:25, 25:22, 25:19)
Münster vs. Vilsbiburg 3:1 (25:17, 18:25, 25:17, 25:19)
Erfurt vs. VCO Berlin 3:1 (17:25, 29:27, 25:23, 25:16)
Suhl vs. Potsdam 1:3 (14:25, 22:25, 25:17, 23:25)

Quelle: DVV